Vitalissimo – Einfach natürlich fit in den Frühling!
19. März 2012
Der Frühling steht vor der Tür und spätestens jetzt ist es Zeit, sich frisch und energiegeladen zu fühlen. Die Natur erwacht und verwöhnt uns mit den leckersten Köstlichkeiten, frisch auf den Teller und einfacher als gedacht. Jemand, der sich mit Rohkost besonders gut auskennt ist Norbert Wilms.
Der passionierte Rohköstler hat es am eigenen Leib erfahren seitdem er seit einigen Jahren von vegetarischer [F]Rohkost lebt: “Nicht nur, dass meine Pfunde purzelten, ich fühlte mich vitaler, meine Konzentration stieg und ich wurde wesentlich leistungsfähiger – einfach fit!” Davon inspiriert, nutzte er seine Erfahrungen und setzte sie in eine erfolgreiche Geschäftsidee um und gründete Vitalissimo – einfach natürlich fit.
So bietet Norbert Wilms mehrmals jährlich Rohkost-Wochen an verschiedenen Orten an. Während er selbst sich noch bei solch einer in Portugal befindet, laufen schon die Vorbereitungen für die nächste Rohkost-Woche auf dem mecklenburgischen Gut Gremmelin.
Dort wird der Mönchengladbacher vom 6. bis zum 13. April eine Rohkost-Woche leiten. „Gönnen Sie sich eine Woche für ein neues Lebensgefühl! ist die Botschaft für meine [F]Rohkost-Genießer-Wochen“, sagt er und beschreibt sie als eine Kombination aus Bewegung, vital-rohköstlicher Ernährung und Entspannung.”Genießen Sie köstliches Obst, frische Gemüse, Nüsse und Trockenfrüchte, Tees und Smoothies!” Außerdem sei dies eine besonders gute Möglichkeit zur intensiven und schnellen Regeneration und eine bewährte Alternative zum strengen Fasten. “Genießen Sie dabei auch Land, Leute, Naturseen und lernen Sie meine täglich frische [F]Rohkost-Gourmet-Küche kennen!”
Infos zu (F)Rohkost-Ostern (pdf)
Unter dem Slogan “p4b – power for business … und Ihr Unternehmen bleibt lebendig” bietet Vitalissimo seit 2005 bundesweit köstliche und fanatsievolle [F]Rohkost-Kreationen an. Norbert Wilms sagt: “Zu meinen Kunden zählen heute Unternehmen, Hotels und Verwaltungen. Ich schule und motiviere Hotel- und Firmenköche, die [F]Rohkost mit in das Angebot aufzunehmen. Wissbegierigen [F]Rohkost-Neulingen biete ich in meiner [F]Rohkostschule verschiedene Module für den kreativen und schmackhaften Einstieg in die vitale Welt der vegetarischen [F]Rohkost an.” Und natürlich bietet Vitalissimo auch Caterings für Privat-Events wie Geburtstage, Hochzeiten, Gartenfeste oder persönliche Coachings. “Selbstverständlich verarbeite ich nur beste biologisch angebaute Qualitäten.”
Die Stiftung Gesundheit schreibt den Publizistik-Preis 2012 aus. Die Auszeichnung gilt hervorragenden Veröffentlichungen, die gesundheitliches Wissen für Publikum und Patienten anschaulich vermitteln und Zusammenhänge transparent darstellen. Der Publizistik-Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.
Für den Publizistik-Preis 2012 können Beiträge eingereicht werden, die im Jahr 2011 erschienen sind: Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Radio- und TV-Beiträge, Multimedia- und Internet-Angebote, Bücher oder das Gesamtwerk von Publizisten.
Die Ausschreibungsfrist endet am 13. Januar 2012. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie ab sofort unter:
www.stiftung-gesundheit.de/pdf/publizistik-preis/Ausschreibungsunterlagen_pub-preis_2012.pdf
Rückschau:
Im Jahr 2011 ging der Publizistik-Preis an Dr. Pia Heinemann für ihren Artikel “Aspirin – eine gegen alles?” aus der Welt am Sonntag sowie an Iris Gesang für ihren Fernsehbeitrag “Mein Leben als Stotterer” aus der Sendung “Galileo”, Pro7.
Alle Preisträger der vergangenen Jahre finden Sie hier:
www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm
Mehr zum Publizistik-Preis lesen Sie auch im Blog der Stiftung Gesundheit:
www.stiftung-gesundheit-blog.de/kategorien/medizinjournalismus
Die Universität Greifswald hat in einer Hausmitteilung Schutzmaßnahmen vor Erkrankungen durch Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) zusammengestellt, die wir mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen dürfen:
Aktuelle Situation
In Deutschland sind inzwischen mehr als 1.000 EHEC-Erkrankungs- und Verdachtsfälle registriert, d.h. die durchschnittliche jährliche Erkrankungsrate von etwa 900 wurde innerhalb einer Woche übertroffen. Die Erkrankungen werden durch einen bislang kaum in Erscheinung getretenen Serotyp (O104:H4) ausgelöst, der eine hohe Virulenz aufweist und entgegen den normalerweise Hauptbetroffenen, nämlich Kindern, hauptsächlich zu schweren Erkrankungen bei Frauen geführt hat. Seit 2008 sind bisher nur 8 Fälle in Europa mit diesem bislang seltenen Serotyp trotz bestehender europaweiter Erfassung gemeldet worden. Entgegen offiziellen Verlautbarungen handelt es sich damit um einen epidemischen Ausbruch, dessen Ursache, Infektionsquelle und Übertragungsweg bislang nicht eindeutig geklärt ist.
Solange der Ursprung der EHEC nicht geklärt ist, sollten alle infrage kommenden Präventionsmaßnahmen im Alltagsleben eingehalten werden.
Möglichkeiten der Übertragung
Der EHEC-Erreger hat sein Reservoir im Darm von Tieren (Zoonose), vor allem bei Rindern. Bei sogenannten Planproben von Lebensmitteln wurde er auch in Fleischerzeugnissen von Ziege, Schaf, Schwein, Huhn und Wild nachgewiesen. Die Tiere selbst haben keine Symptome und sind damit unauffällig. Auch Hunde können den Erreger beherbergen. Für Katzen ist das bisher nicht gesichert.
Hauptübertragungsweg ist die Kontamination von Fleisch im Verarbeitungsprozess sowie die Ausbringung von Tierdung und Gülle auf Anbauflächen von Gemüse und Salat. In den USA war zum Beispiel auch nicht pasteurisierter Apfelsaft durch Kontamination der Falläpfel mit Tierausscheidungen Ursache eines Ausbruchs. Durch Tierausscheidungen kontaminiertes Trinkwasser ist ebenfalls als Ursache von EHEC-Ausbrüchen beschrieben wie in Walkerton im Jahr 2000 mit mehr als 2000 Erkrankungen und 7 Todesfällen. Schließlich kam es auch beim Baden von Kindern in Planschbecken zu Übertragungen.
Im Unterschied zu Salmonellen und Shigellen ist die Infektionsdosis mit <100 Bakterien sehr niedrig, sodass die Übertragung von kontaminierten Händen direkt fäkal-oral oder indirekt durch Kontamination weiterer Lebensmittel, die nicht gekocht werden, bei der Zubereitung in der Küche möglich ist.
Der Erreger ist sehr widerstandsfähig und überlebt selbst auf trockenen Flächen 6 Wochen bis 6 Monate, im Boden bis zu 25 Wochen. Er vermehrt sich bei Temperaturen zwischen 7 und 50°C und wird erst durch Einwirkung von 70 °C für die Dauer von 2 min abgetötet.
Inkubationszeit
Die Inkubationszeit ist die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten erster Symptome. Bei EHEC beträgt diese Zeit 2-10 (durchschnittlich 3-4) Tage. Das EHEC-assoziierte HUS tritt ca. 7 Tage (5 bis 12) nach Beginn des Durchfalls auf.
Typisches Erkrankungsbild
Je nach Schweregrad wässrige, später blutige Durchfälle mit krampfartigen Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Gefürchtete Komplikation (bei etwa 5-10% der Erkrankten) ist das seltene hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) oder die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), verursacht durch das Shigatoxin der EHEC-Erreger. Bei jedem, insbesondere blutigem Durchfall unklarer Ursache, ist bis zur Aufklärung der Ursache des epidemischen Ausbruchs unverzüglich eine Stuhldiagnostik (Toxin- und Erregernachweis) durch den Hausarzt zu veranlassen. Bis zur Diagnosesicherung Händedesinfektion nach Toilettenbenutzung im Haushalt, um die übrigen Familienmitglieder zu schützen. Das gilt besonders für Risikopatienten wie Säuglinge, Kleinkinder, bei Immunschwäche und Nierenerkrankungen bzw. Patienten mit nur einer Niere.
Schutzmaßnahmen
Die Schutzmaßnahmen erstrecken sich auf drei Bereiche:
1. Auswahl unbedenklicher Lebensmittel
2. Umgang mit erdhaltigem Gemüse und Obst in der Küche
3. Persönliche Hygiene
1. Auswahl unbedenklicher Lebensmittel
Verzicht auf den Genuss von Rohwurst (z.B. Zwiebelmett, Hackepeter) auch wenn sie bisher als Quelle nicht auffällig geworden ist, Rohmilch, Vorzugsmilch und nicht pasteurisierten Milchprodukten sowie auf mit Fäkalien bzw. Gülle gedüngtem Gemüse. Da Letzteres dem Verbraucher im Allgemeinen unbekannt bleibt und im Supermarkt meist die Herkunft von Gemüse und Obst nicht deklariert ist, ist man auf der sicheren Seite, Erzeugnisse von lokalen Erzeugern zu kaufen und sich beim Kauf nach Ausbringen von Dung oder Gülle zu erkundigen. Nierenkranke sollten bis zur Aufklärung der Infektionsquelle auf rohes Gemüse und Blattsalate verzichten.
Falls Gurken und Tomaten für Salate verwendet werden, sollten sie vorher in kochendes Wasser für etwa 30 Sekunden eingelegt werden. Durch Abwaschen ist keine ausreichende Dekontamination erreichbar. Gurken können auch geschält werden, hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass die geschälten Teile nicht mehr mit der kontaminierten Hand berührt werden; d.h. nach dem Schälprozess ist eine gründliche Händewaschung bzw. sicherer eine Händedesinfektion durchzuführen.
Da Blattsalate nicht mit heißem Wasser behandelt werden können, ist der Kauf abgepackter Salate im Super-markt bis zur Aufdeckung der Infektionsquelle kritisch zu bewerten.
Erdbeeren und Salate von Herstellern aus der Region bzw. aus Kleingärten sind als unbedenklich einzu-stufen (Frage nach möglicher Kontamination durch Tierausscheidungen s.o.).
Alles Gemüse, das gekocht wird, ist unbedenklich.
Typische nicht pasteurisierte Lebensmittel sind Rohmilchprodukte, die kennzeichnungspflichtig sind „hergestellt aus Rohmilch“ (z. B. Rohmilchkäse, Rohmilchjoghurt). Unpasteurisiert sind z. B. die Ziegen- und Schafskäsesorten Chabichou, Pyramide, Torta del Cesar, Manchego Artesano. Prinzipiell ist bei jedem Käse die Rinde vor dem Ver-zehr zu entfernen und danach die Hände zu waschen.
2. Umgang mit erdhaltigem Gemüse und Obst in der Küche
Erdhaltiges Gemüse und Obst ist getrennt von anderen Produkten zu lagern. Es soll nicht direkt in den Kühlschrank eingelegt werden, sondern z. B. getrennt in einer Schüssel, um andere Lebensmittel vor Kontamination zu schützen. Diese Grundregel gilt immer.
Roh zu verzehrendes Gemüse ist sehr gründlich zu reinigen, am besten Vorreinigung unter fließendem heißen Wasser (sodass es die Hände noch tolerieren), danach Hin-und-her-Schwenken in großer Wassermenge, abschließend mehrmals unter fließendem heißen Wasser nachspülen. Wurzelgemüse zuvor abbürsten.
Wird zu kochendes Gemüse vorbereitet, unmittelbar nach der Vorbereitung (Putzen usw.) gründlich Hände waschen, benutzte Messer und Schnittunterlagen Vorspülen unter fließendem heißen Wasser, danach direkt in die Spülmaschine einstellen (Einstellung auf > 65 °C, kein Ökoprogramm).
3. Persönliche Hygiene
Gründliches Händewaschen nach jedem Kontakt mit Haustieren (auch in sog. Streichelzoos). Bei der Benutzung öffentlicher Sanitäranlagen sollten Sie vermeiden, Kontaktflächen zu berühren. Beim Verlassen der Toilette waschen Sie sich bitte gründlich die Hände (gesamte Handfläche Einschäumen und unter fließendem Wasser abspülen). Wegen der geringen Infektionsdosis ist es sicherer, anstelle Seifenwaschung die Hände zu desinfizieren. Sofern noch Desinfektionsmittelspender aus den Zeiten der „Schweinegrippe“ vorhanden sind, sollten diese aufgefüllt und bis zum Ende der Epidemie benutzt werden.
Wir empfehlen dringend, auch die Mitteilungen des Robert-Koch-Instituts Berlin zu beachten, da in dieser Behörde alle verfügbaren Informationen zentral gesammelt und ausgewertet werden.
Internetseite des Robert-Koch-Instituts
Die Informationen wurden zusammengestellt von:
Prof. Dr. Axel Kramer, Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin


